Reden statt Rückzug – Ein Zusammenkommen zum „Muslimisch-jüdischen Abendbrot“

Zwei Personen am Tisch
Autorin Saba-Nur Cheema und Autor Meron Mendel waren in den Friedensräumen Lindau zu Gast.
Foto: Alisa Hensel

Wie wollen wir heute eigentlich als Gesellschaft zusammenleben? Diese Frage stand im Zentrum der Lesung „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“, zu der am Mittwochabend die Autorin Saba-Nur Cheema und der Autor Meron Mendel in den Friedensräumen Lindau zu Gast waren. Ihr Ziel: miteinander reden – auch (und gerade), wenn es unbequem wird.

Unterschiedlicher könnten ihre Geschichten kaum sein: Meron Mendel wurde in einem Kibbuz in Israel geboren, diente im Militär, bevor er zum Studium nach Deutschland kam. Heute ist er Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. Saba-Nur Cheema wuchs als Tocht...

Du unterstützt noch keinen lokalen Journalismus?

Werde Kolumna-Abonnentin oder -Abonnent und sorge dafür, dass es in der Region Lindau qualitativ hochwertigen Journalismus gibt.

Bereits Kolumna-Abonnentin oder -Abonnent?

Teile diesen Artikel mit deinen Freund*innen

Dir brennt ein Thema auf der Seele? Wir kümmern uns!

Bei Kolumna wollen wir uns um die Themen kümmern, die dir wichtig sind. Schicke uns deine Anregungen oder Recherche-Hinweise über unseren Briefkasten, den wir extra dafür eingerichtet haben.

Das könnte dich auch interessieren

Wasserburg

Wegen der hohen Außenstände: Wasserburger Rat entlastet ehemaligen Bürgermeister Voigt nicht

Die Gemeinde Wasserburg hat in den vergangenen Jahren Hunderttausende Euro an Steuern und Gebühren nicht kassiert. Darum hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Haushaltsführung für das Jahr 2022 nicht entlastet – normalerweise eine reine Formsache. Warum das den ehemaligen Bürgermeister betrifft und welche Konsequenzen noch denkbar wären.