Das Theaterensemble „Podium 84“ im Lindauer Zeughaus bereitet gerade sein neues Stück „Der Weltuntergang“ vor. Wir haben die Schauspielerinnen und Schauspieler bei der Probe beobachtet und die satirische Reise auf uns wirken lassen. Die Premiere ist am Freitag, 24. April.
Beiträge von Wolfgang Köhle

In Stuttgart geboren und aufgewachsen, kam vor 30 Jahren ein verlockendes Angebot der Messe Friedrichshafen. Von der Landeshauptstadt an den Bodensee zu wechseln – das war schnell geklärt. Ich konnte als Chef der Kommunikation meine gesamten Erfahrungen aus dem Lokaljournalismus einbringen, um dort eine neue Abteilung aufzubauen. Die mediale Begleitung des Umzugs der Messe auf das neue Gelände am Flughafen im Jahr 2002 war für mich ein Highlight in meiner beruflichen Laufbahn. Begonnen habe ich ganz klassisch als Freier Mitarbeiter bei der Cannstatter Zeitung in Stuttgart. Für „Bild und Text“ noch für zehn Mark habe die unterschiedlichsten Themen und Termine mit viel Freude am Wochenende abgearbeitet. Nach einem Volontariat bei der Stuttgarter Zeitung war ich zehn Jahre als Polizeireporter und Lokaljournalist beim Mannheimer Morgen im Einsatz. Nach meiner Messe-Tätigkeit genieße ich seit drei Jahren meinen Ruhestand. Ich lebe mit meiner Familie heute in Langenargen am Bodensee und fühle mich dort sehr wohl.
Das mache ich bei Kolumna
Ich habe von Kolumna gehört und mich sofort für diese Idee begeistert, weil ich einen aufmerksamen und kritischen Lokaljournalismus sehr gerne unterstütze. Gerade in aktuell schwierigen politischen Zeiten ist es wichtig, die Menschen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Ich bin als Redakteur für den Veranstaltungskalender mitverantwortlich und schreibe gerne Geschichten und Portraits über Menschen und über aktuelle Themen aus der Bodenseeregion.
Das mache ich, wenn ich nicht bei Kolumna arbeite
Ich darf am See mit einem wunderbaren Blick auf die Alpen leben – das ist für mich auch nach 30 Jahren noch immer ein großes Geschenk. Hier wohnen, wo andere Urlaub machen – das klingt zwar platt, aber es stimmt halt. Dabei beschränken sich meine Aktivitäten eher auf das Ufer und den Strand, aber nicht aufs Wasser. Radfahren und Wandern sind natürlich auch im Lindauer Hinterland immer ein Erlebnis. Auch die Weinlese in Nonnenhorn zählt für mich zu den jährlichen naturintensiven Höhepunkten.
Warum ich Journalist geworden bin
Als Journalist sollte man immer ein guter und auch kritischer Beobachter seines Umfeldes sein. Texte und Artikel für die Zeitung zu verfassen, das hat mich schon immer begeistert. Die Freude am Formulieren ist mir bis heute geblieben.
Über diese Themen schreibe ich am liebsten
Mit Menschen ins Gespräch kommen, über ihre Fähigkeiten und Talente zu berichten, ist für mich Motivation. Aktuelle lokale Themen aufgreifen und darüber schreiben, so dass es alle verstehen, ist mir ebenfalls ein großes Anliegen.
Das mag ich an der Region Lindau am meisten
Als Schwabe habe ich natürlich überhaupt keine Berührungsängste mit den Bayern. Das nahe Bodensee-Hinterland, vor allem das Allgäu, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mit dem Zug von Langenargen nach Lindau-Insel zu fahren und kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof auf den See schauen, das ist einfach beruhigend und faszinierend – fast bei jedem Wetter.
So bin ich erreichbar
wolfgang.koehle@kolumna.org
Beiträge von Wolfgang Köhle
Leuchtende Unikate: Neue Hundertwasser-Ausstellung im Kunstforum zu sehen
Zweite Runde Hundertwasser: Das Kunstforum präsentiert die nächste Ausstellung des populären Wiener Künstlers. Wir haben uns die „Kunst der Vielfalt“ schon mal angeschaut und sind überzeugt davon, dass dies die Hundertwasser-Fans begeistern wird.
Kunstfans können den kreativen Prozess im Atelier erleben
Wie entwickelt sich ein Kunstwerk? Aus kreativen Gedanken entstehen Skizzen, passende Farben, schon ist das Gemälde fertig – oder alles wird wieder komplett verworfen. Über den manchmal mühsamen Entstehungsprozess möchten die Kunstschaffenden informieren. Sie freuen sich über einen Besuch in ihren Ateliers. Eine von ihnen ist Helen Fellner, die am Alten Rathaus auf der Insel ihre Druckkunst präsentiert.
Vier Ehepaare und eine WG: Bei der Komödie „Richtfest“ kommt es zu erheblichen Turbulenzen
Ute Dittmar aus Wasserburg führt seit 18 Jahren Regie bei der Kressbronner Theatergruppe Mixed Pickles. Derzeit probt sie mit dem Ensemble für das neue Stück, das bald Premiere feiert und turbulent zu werden verspricht.
Nonnenhorn: Neuer Bürgermeister und drei neue Gesichter im Gemeinderat
In Nonnenhorn ist die Freude über das gute Wahlergebnis groß, mit dem Tobias Pellot zum neuen Bürgermeister gewählt worden ist. Auch der Gemeinderat ist am Sonntag gewählt worden. Insgesamt zwölf Sitze wurden vergeben, bei einer Wahlbeteiligung von 71,4 Prozent.
95 Prozent der Stimmen: Tobias Pellot ist neuer Nonnenhorner Bürgermeister
In der Stille liegt die Kraft: Die Lindauer Künstlerin Dagmar Reiche liebt die Ruhe
Sie arbeitet sehr gerne zurückgezogen, abseits vom großen Rummel. Beim nächsten Open Studio Day will sie wieder dabei sein. Ich habe sie in ihrem Atelier besucht und mit ihr über Kunst und Stille geplaudert. Und darüber, warum sie dafür eine Karriere als Ärztin aufgegeben hat.
Eine nachdenkliche und bedrückende Grenzerfahrung
Jenseits der Grenze: Der iranische Gitarrist Amin Asgari (Feldkirch) und die deutsche Schauspielerin und Sprecherin Sabine Lorenz (Lindau) näherten sich im Kosmos Theater Bregenz den sichtbaren und unsichtbaren Grenzen unserer Welt.
Nach dem Aus bei „The Voice of Germany“: Karl Frierson bleibt bodenständig
Er hat es bei der Castingshow bis ins Halbfinale geschafft. Wie geht es Karl Frierson heute? Wir haben den bekannten Musiker in seinem Lieblingscafé auf der Lindauer Insel getroffen und mit ihm über seinen Auftritt gesprochen.
Kunstszene blickt auf Lindau: Stadtmuseum zeigt Pablo Picasso nah und unmittelbar
Mit „Picasso.Handmade“ kehren im Jahr 2026 die großen Sonderausstellungen der klassischen Moderne in den wiedereröffneten Cavazzen zurück. Die Ausstellung widmet sich von Mai bis November einem der einflussreichsten Künstler der Moderne. Der Kurator hat eine tiefe Verbindung zu Lindau.









