Mit „Picasso.Handmade“ kehren im Jahr 2026 die großen Sonderausstellungen der klassischen Moderne in den wiedereröffneten Cavazzen zurück. Die Ausstellung widmet sich von Mai bis November einem der einflussreichsten Künstler der Moderne. Der Kurator hat eine tiefe Verbindung zu Lindau.
Beiträge von Wolfgang Köhle

In Stuttgart geboren und aufgewachsen, kam vor 30 Jahren ein verlockendes Angebot der Messe Friedrichshafen. Von der Landeshauptstadt an den Bodensee zu wechseln – das war schnell geklärt. Ich konnte als Chef der Kommunikation meine gesamten Erfahrungen aus dem Lokaljournalismus einbringen, um dort eine neue Abteilung aufzubauen. Die mediale Begleitung des Umzugs der Messe auf das neue Gelände am Flughafen im Jahr 2002 war für mich ein Highlight in meiner beruflichen Laufbahn. Begonnen habe ich ganz klassisch als Freier Mitarbeiter bei der Cannstatter Zeitung in Stuttgart. Für „Bild und Text“ noch für zehn Mark habe die unterschiedlichsten Themen und Termine mit viel Freude am Wochenende abgearbeitet. Nach einem Volontariat bei der Stuttgarter Zeitung war ich zehn Jahre als Polizeireporter und Lokaljournalist beim Mannheimer Morgen im Einsatz. Nach meiner Messe-Tätigkeit genieße ich seit drei Jahren meinen Ruhestand. Ich lebe mit meiner Familie heute in Langenargen am Bodensee und fühle mich dort sehr wohl.
Das mache ich bei Kolumna
Ich habe von Kolumna gehört und mich sofort für diese Idee begeistert, weil ich einen aufmerksamen und kritischen Lokaljournalismus sehr gerne unterstütze. Gerade in aktuell schwierigen politischen Zeiten ist es wichtig, die Menschen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Ich bin als Redakteur für den Veranstaltungskalender mitverantwortlich und schreibe gerne Geschichten und Portraits über Menschen und über aktuelle Themen aus der Bodenseeregion.
Das mache ich, wenn ich nicht bei Kolumna arbeite
Ich darf am See mit einem wunderbaren Blick auf die Alpen leben – das ist für mich auch nach 30 Jahren noch immer ein großes Geschenk. Hier wohnen, wo andere Urlaub machen – das klingt zwar platt, aber es stimmt halt. Dabei beschränken sich meine Aktivitäten eher auf das Ufer und den Strand, aber nicht aufs Wasser. Radfahren und Wandern sind natürlich auch im Lindauer Hinterland immer ein Erlebnis. Auch die Weinlese in Nonnenhorn zählt für mich zu den jährlichen naturintensiven Höhepunkten.
Warum ich Journalist geworden bin
Als Journalist sollte man immer ein guter und auch kritischer Beobachter seines Umfeldes sein. Texte und Artikel für die Zeitung zu verfassen, das hat mich schon immer begeistert. Die Freude am Formulieren ist mir bis heute geblieben.
Über diese Themen schreibe ich am liebsten
Mit Menschen ins Gespräch kommen, über ihre Fähigkeiten und Talente zu berichten, ist für mich Motivation. Aktuelle lokale Themen aufgreifen und darüber schreiben, so dass es alle verstehen, ist mir ebenfalls ein großes Anliegen.
Das mag ich an der Region Lindau am meisten
Als Schwabe habe ich natürlich überhaupt keine Berührungsängste mit den Bayern. Das nahe Bodensee-Hinterland, vor allem das Allgäu, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mit dem Zug von Langenargen nach Lindau-Insel zu fahren und kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof auf den See schauen, das ist einfach beruhigend und faszinierend – fast bei jedem Wetter.
So bin ich erreichbar
wolfgang.koehle@kolumna.org
Beiträge von Wolfgang Köhle
Doppelrolle: Melanie Flax ist Narren-Präsidentin und als Weihergeist unterwegs
Viele Maskenträger sind derzeit überall in der Fasnacht unterwegs: Hexen, Moschtköpf, Monster und viele mehr. Wir haben uns mit einer Frau hinter der Maske unterhalten und gefragt, was sie motiviert, als Weihergeist auf den Umzügen unterwegs zu sein. Melanie Flax war schon als neunjähriges Mädchen dabei.
Fasnachtstreffen auf der Insel sorgt für Änderungen im Verkehr
Große Freude bei allen Fasnachtsfans: Am Wochenende 31. Januar/ 1. Februar lädt die Narrenzunft Lindau zum Landschaftstreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) auf die Insel ein. Für den Verkehr bedeutet allerdings ein paar Einschränkungen.
Verblüffend und faszinierend: Eine Nacht voller Illusionen
Die zehnte Zaubernacht im Lindauer Club Vaudeville sorgte dreimal für ein ausverkauftes Haus. Der magische Zirkel bot eine spannende Zauber-Gala mit internationalen Gästen wie der Zauberin Jaana Felicitas als Höhepunkt. Auch Zauberer aus Lindau und der Region packten ihre Künste aus.
„Hoppla Ho“: Großer Umzug mit 4500 Närrinnen und Narren auf der Lindauer Insel
Das schwäbisch-alemannische Landschaftstreffen findet in diesem Jahr am 1. Februar auf der Lindauer Insel statt. Viele Zünfte aus Oberschwaben und dem Bodenseekreis werden erwartet.
Sportfreunde Stiller, David Garett und Boss Hoss: Viele Stars treten bei den Open Airs am Bodensee auf
Große Auftritte, spannende Events im Jahr 2026. In der Bodenseeregion gibt es bei Kunst, Kultur und Musik viele interessante Angebote mit einem vielseitigen Programm.
Thomas Röhl alias Zauberer Thomaselli: Der Trick bleibt immer eine Illusion
Zauberer und Magier haben bei der zehnten Lindauer Zaubernacht ihren großen Auftritt. Kolumna-Reporter Wolfgang Köhle hat mit Thomas Röhl aus Bodolz über das Leben als Zauberer gesprochen. Völlig entspannt und nebenbei zeigt er seine Kartentricks. Der Kolumna-Reporter hat ihm dabei fasziniert zugeschaut und vergeblich versucht zu verstehen, wie Zaubern funktioniert.
Festliche Bläserklänge an Heiligabend: Traditionelles Christbaumblasen am Alten Rathaus
Auch in diesem Jahr wird der Weihnachtsabend in Lindau wieder musikalisch eingeläutet: Am Heiligabend, 24. Dezember, lädt die Jugendkapelle Lindau gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern ab 18 Uhr zum traditionellen Christbaumblasen am Weihnachtsbaum vor dem Alten Rathaus ein.
„Selbersägen“ ist das große Thema – Das Geschäft mit Weihnachtsbäumen ist auf der Zielgeraden
Weihnachten ohne Christbaum? Das können sich zwei Baumverkäufer aus Lindau und Weißensberg so recht nicht vorstellen. In der Woche vor Heiligabend zieht der Verkauf von Christbäumen noch einmal ordentlich an. Aber wie steht es um Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum?
Mit 27 Jahren zum ersten Mal beim Volkstheater dabei: Lea Schäfer als energische Frieda auf der Bühne
Mit dem turbulenten Schwank „No amol an Lausbua sei“ hat die Volksbühne Hergensweiler ihre Premiere gefeiert. Schon seit 76 Jahren wird das Laienschauspiel im Dorf gepflegt. Lea Schäfer schlüpfte zum ersten Mal in eine Rolle. Warum interessiert sich die 27-Jährige fürs derbe Volkstheater?









