Caritas sucht nach einer Lösung für ihren Tafelladen

Die Räumlichkeiten des Tafelladen in der Freihofstraße sind zu klein. Archivfoto: Christian Flemming

Die Lindauer Tafel braucht dringend mehr Platz und sucht schon seit langem nach einem neuen Standort – auch weil der aktuelle Tafelladen nicht barrierefrei ist.

Kurzzeitig schien es so, als sei eine neue Lösung gefunden: ein Neubau im Heuriedweg in Reutin. Gemeinsam mit der Elektrofirma Elektro Herz sollte ein neues Gebäude gebaut werden. Der Bauausschuss hatte dem schon zugestimmt.

Dann stellte sich aber heraus: Für die Caritas ist das Projekt in der geplanten Form zu teuer. „Wir hatten mit einem Hallenbau gerechnet“, sagt Katharina Pschibul, Geschäftsführerin des Caritasverbands im Landkreis.

Seitdem sucht dieser nach Alternativen. „Noch haben wir keine Lösung“, sagt Pschibul auf unsere Nachfrage. Aber es gebe drei Optionen, die etwas werden könnten.

In zwei Fällen handle es sich um „Bestandsobjekte“, die die Caritas mieten könnte. Aber auch das Thema „Neubau im Heuriedweg“ sei noch nicht völlig vom Tisch. Mehr könne sie dazu aber noch nicht sagen, so Pschibul.

Es habe – auch nach dem Artikel bei Kolumna – viele Angebote gegeben, die aber teilweise nicht infrage kamen, weil die Mieten zu teuer gewesen wären.

„Mieten von 4000 Euro können wir uns nicht leisten“, sagt Pschibul, die darauf hinweist, dass die Tafel über Spenden finanziert wird.

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