Aeschacher Bad macht diesen Sommer voraussichtlich nicht mehr auf

Ein altes, grünes Badehaus.
Das Aeschacher Bad.
Foto: Julia Baumann-Scheyer

Bereits im Mai haben wir euch davon berichtet, dass das Aeschacher Bad in diesem Jahr nicht wie gewohnt in die Saison starten konnte. Das Niedrigwasser hatte Schäden an den Stelzen offengelegt: gefaulte Pfähle und morsche Traghölzer. 

Einige morsche Holzpfähle wurde schon vor Pfingsten ausgetauscht. Doch der Verein, der das Bad für seine Mitglieder betreibt, durfte es trotzdem nicht öffnen. Statiker und Holzgutachter sollten erst entscheiden, ob die Arbeiten ausreichen – oder ob noch weitere Reparaturen notwendig sind.

Was hat sich seither getan? „Die Überprüfungen hinsichtlich der Stabilität des Gebäudes dauern aktuell an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, schreibt Stefanie Czuday von der Pressestelle der Stadt, der das Bad gehört.

Da es sich beim Aeschacher Bad um ein „hochwertiges Baudenkmal“ handle, müssen alle Arbeiten mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden. „Ein schnelles und spontanes Reagieren ist somit leider nicht möglich.“ 

Aus Sicherheitsgründen sei im Aeschacher Bad nach wie vor kein Betrieb möglich, so Czuday. „Aktuell gehen wir nicht davon aus, dass das Bad noch in der heißen Sommerphase erneut zur Nutzung freigegeben wird.“ 

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