Dominik Zürn will das Gelände zusammen mit ein paar Freunden wieder herrichten. Bei den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sorgt das für Begeisterung.
Jede Menge Gestrüpp, kniehohes Unkraut und dornige Hecken – so sieht der Bike-Parcours im Wasserburger Birkenried derzeit aus. Alle Wiederbelebungsversuche der vergangenen Jahre sind fehlgeschlagen. Doch jetzt will Dominik Zürn den Radsportplatz reaktivieren.
Eigentlich hatte sich der Wasserburger Gemeinderat bereits vor mehreren Jahren dafür ausgesprochen, dass am Bike-Parcours im Wasserburger Birkenried etwas passieren soll.
Das hügelige Gelände, das einst aus der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürgern entstanden war, ist unbenutzt und verkommt zusehends.
Wiederbelebungsversuche immer wieder verschoben
Nach einem ersten Wiederbelebungsversuch des Bike-Parcours wurde schnell klar, dass dieser zu gefährlich ist.
Die letzte Idee, dort etwas für die Jugend zu machen, kam vor drei Jahren von Gemeinderat und Jugendbeauftragten Stefan Schnell. Er hatte vorgeschlagen, auf dem Gelände einen „Pumptrack“ zu bauen.
Das ist eine Anlage, bei der Radler nicht in die Pedale treten müssen, sondern sich allein mit ihrem Eigengewicht über die dafür ausgerichteten Hügel bewegen.
Aus finanziellen Gründen sei das immer wieder verschoben worden, sagte Bürgermeister Harald Voigt beim jüngsten Vorort-Termin des Bauausschusses. Er versicherte allerdings, dass sowohl dem Gemeinderat als auch der Verwaltung daran gelegen sei, dass hier etwas passiere.
Gremium ist begeistert über Engagement
Die Mitglieder des Bauausschusses hatten sich mit Dominik Zürn auf dem Gelände verabredet. Der junge Mann hatte sich im Vorfeld an die Gemeinde gewandt und angefragt, ob er zusammen mit ein paar Freunden den Bike-Parcours wieder herrichten dürfe. Dazu wolle er das Gestrüpp entfernen und der ersten Kurve die Schärfe nehmen.
Über ein derartiges Engagement zeigte sich das Gremium begeistert.
Du darfst,
sagte Stefan Schnell. Weil das Gestrüpp eine Menge ist und auch sonst wahrscheinlich der Einsatz von Technik notwendig werden wird, sagte das Gremium 2500 Euro als Finanzmittel für Hilfe vom Bauhof und Material zu.
Auf dem gleichen Gelände wird Ende des Jahre auch der viel diskutierte Funkmast gebaut. Allerdings nahe an der Höhenstraße, sodass für den Bike-Park genügend Platz bleibt.
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