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Für jedes geparkte Auto, dessen Fahrer die App „Easypark“ nutzt, berechnet der Anbieter Transaktionsgebühren. In Lindau sind das zwölf Prozent der Parkgebühren. Bisher hat die Stadt diese übernommen. Seit dem 1. August wird die Gebühr nun auf die Autofahrerinnen und Autofahrer umgelegt.
Das hat der Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen. Mittlerweile sei es in anderen Kommunen gängige Praxis, dass Autofahrerinnen und Autofahrer die Transaktionsgebühren selbst übernehmen, heißt es in der Sitzungsvorlage.
2014, als Lindau das Parken über eine App eingeführt hat, war das noch nicht so. Städte und Gemeinden übernahmen die Gebühren, um das „Handyparken“ attraktiver zu machen.
In Lindau bietet sich eine Umstellung jetzt an, weil die Stadt einen Systemwechsel plant. Künftig sollen Parkgebühren über Kennzeichenerfassung erhoben werden. Dafür arbeitet die Stadt mit einem Dienstleister zusammen, der alle Parkgebühren, also auch die fürs App-Parken, direkt mit der Stadt und abrechnet.



