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Nicht mehr verkehrssicher: In der Alwindstraße ist ein halbes Jahr lang Baustelle
Die Alwindstraße im Lindauer Ortsteil Bad Schachen wird ausgebaut. Das hat der Werkausschuss der Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) in einer Sitzung vor mehr als einem Jahr beschlossen. Die Arbeiten dafür beginnen am Montag, 20. Oktober, und sollen ein halbes Jahr lang dauern.
„Wegen des schlechten Zustands der Straße ist diese nicht mehr verkehrssicher“, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Sie wieder instand zu setzen, ist laut GTL-Chef Pius Hummler nicht wirtschaftlich. „Der Unterbau verfügt nicht mehr über die notwendige Tragfähigkeit“, wird er in der Mitteilung zitiert.
Zwischenzeitlich hätten die GTL Gespräche mit den Anwohnern geführt sowie die Bauarbeiten geplant, ausgeschrieben und vergeben. Die Fahrbahn, die Straßenbeleuchtung, die Straßenentwässerung und, wenn nötig, auch die Versorgungsleitungen werden erneuert. „Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Infrastruktur nachhaltig auszubauen und den Straßenraum für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer attraktiver zu gestalten“, schreibt die Stadt.
Arbeiten extra in den Winter gelegt
Darum wollen die Mitarbeiter der GTL dort auch verkehrsberuhigende Elemente wie Pflanzquartiere und Grünflächen mit in die Planung aufnehmen. Die Alwindstraße ist inzwischen als unechte Einbahnstraße ausgewiesen. Das bedeutet: Man darf nur aus einer Richtung einfahren, aber aus beiden Richtungen wieder ausfahren.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. Oktober, und werden laut Mitteilung voraussichtlich bis Ende April 2026 andauern. Die GTL hätten die Arbeiten extra in den Winter gelegt, so Stefanie Czuday von der Pressestelle der Stadt auf Nachfrage von Kolumna.
„In der touristischen Hochsaison würden notwendige Umleitungen den Verkehr zu stark beeinträchtigen“, schreibt sie. „Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Baumaßnahme in einer verkehrsärmeren Jahreszeit durchzuführen.“ Während der Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen und Umleitungen zu rechnen.



