Noch gibt es im Landkreis Lindau keinen Fall, doch das Virus könnte sich ausbreiten. Das Landratsamt ruft zur Vorsicht und Aufmerksamkeit auf.
In Unteruhldingen im Bodenseekreis wurde vor wenigen Tagen bei einem toten Höckerschwan das Virus nachgewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut und das Veterinäramt des Bodenseekreises stufen das Risiko einer Ausbreitung als sehr hoch ein, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes im Bodenseekreis.
Eine Ausbreitung möchte das Lindauer Landratsamt vermeiden. „Ziel ist es, eine mögliche Ausbreitung des Virus – insbesondere auf Haus- und Nutzgeflügel – zu verhindern“, schreibt das Landratsamt.
Für Menschen ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung laut Robert-Koch-Institut sehr gering. Es solle aber verhindert werden, dass Nutztiere den hochansteckenden Erreger aufnehmen.
Deshalb solle Folgendes beachtet werden: Wer zum Beispiel tote Wildvögel findet, sollte das direkt beim Veterinäramt melden. Besitzt jemand Hühner, Gänse, Enten oder andere Vögel, muss das bei dem Amt angemeldet werden. Wer das noch nicht getan hat, sollte das dringend nachholen, schreibt das Landratsamt. Geflügelhalter sollten ihre Tiere außerdem vor Kontakt mit Wildvögeln schützen.
Was sonst noch wichtig ist und alle Kontaktdaten könnt ihr hier nachlesen.