Mädchen steckt Kopf zwischen Gitterstäbe und kommt nicht mehr heraus

Die Lindauer Feuerwehr musste am Dienstagabend innerhalb kürzester Zeit zwei unterschiedliche Lagen bewältigen.
Foto: Feuerwehr Lindau

Das war nicht der einzige Einsatz der Lindauer Wehr am frühen Dienstagabend. Fast zeitgleich musste sie zwei unterschiedliche Situationen bewältigen.

Zunächst mussten die Feuerwehrmänner und -frauen in der Lugeckstraße einen Patienten schonend aus dem dritten Obergeschoss transportieren. Mithilfe der Drehleiter wurde die Person geholt und dem Rettungsdienst übergeben, teilt die Wehr mit. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz für die Wehr beendet.

Nur etwa drei Minuten später wurden die ehrenamtlichen Kräfte zu einem ungewöhnlichen Notfall gerufen. Ein kleines Mädchen hatte ihren Kopf zwischen Gitterstäben eines Treppengeländers gesteckt und konnte sich selbst nicht mehr befreien, schreibt die Feuerwehr.

Mit viel Muskelkraft sei es der Feuerwehr gelungen, die Gitterstäbe vorsichtig auseinanderzubiegen und das Kind zu befreien. „Glücklicherweise blieb das Mädchen unverletzt.“ Zur Beruhigung sei ihr ein Teddybär überreicht worden, bevor sie wohlbehalten in die Obhut ihrer Mutter zurückkehren konnte, so die Wehr.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst und die Polizei.

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