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Künstler und Umweltaktivist – Visionär und Architekturprofessor: Wie sehr Friedensreich Hundertwasser all das in einer Person vereint, das zeigte der Film „Dunkelbunt im Urwald. Auf Friedensreich Hundertwassers Spuren in Neuseeland“, den das Kulturamt im Parktheater gezeigt hat.
Seit März 2025 beherbergt Lindau das deutschlandweit einzige Kunstforum Hundertwasser, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, in den kommenden Jahren neben den Werken des Künstlers auch sein Engagement für die Umwelt zu würdigen, wie das Kulturamt in einer Pressemitteilung schreibt.
Im anschließenden Gespräch mit Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn, Kuratorin Sophie Sümmermann, mit Serafina Lindemann von der Wasser-Stiftung und Stephan Fischer (Stadtwerke) hatte das Publikum im Kino die Gelegenheit, die vielen Facetten des Jahrhundertkünstlers noch besser kennenzulernen.
„Dazu gehört auch, dass Hundertwasser sich dafür starkgemacht hat, dass der Mensch einen Friedensvertrag mit der Natur schließt, die Sprache der Natur lernt und der Natur ihr Territorium zurückgibt“, so das Kulturamt, das Hundertwasser zitiert: „Der Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde verwüstet hat. Der Mensch muss sich selbst in seine ökologischen Schranken zurückverweisen, damit die Erde sich regenerieren kann.“
Auch darum habe sich Hundertwasser (neben dem Dalai Lama) als Schirmherr für die Wasser-Stiftung engagiert. Die Stiftung unterstützt Menschen in Regionen mit zu wenig oder verschmutztem Trinkwasser in den Bereichen Wasser- und Sanitärversorgung sowie beim Natur- und Wasserschutz.
Weitere Veranstaltungen des Kunstforums Hundertwasser findet ihr hier.
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