Wasserburg hat mit Pius Hummler zwar einen neuen Bürgermeister, aber im Gemeinderat hat sich nicht besonders viel verändert. Insgesamt sechs neue Gemeinderäte werden sich künftig als Teil des 16-köpfigen Gemeinderates an den Ratstisch setzen, um die Gemeinde mitzugestalten.
Wasserburg hat gewählt. Die CSU wird mit sechs Sitzen im Gemeinderat vertreten sein, ebenso die Freie Bürgerschaft. Die Unabhängige Liste Wasserburg (ULW) nur mit vier Sitzen. Damit hat sich an der Sitzverteilung im Vergleich zum aktuellen Gemeinderat nichts verändert.
Zwar ist die UWL derzeit lediglich mit drei Sitzen vertreten, allerdings liegt das daran, dass Stephan Demmerer sich im Laufe der aktuellen Legislaturperiode von der Gruppierung getrennt hatte und fortan parteilos im Gemeinderat saß.
Die größten Veränderungen gibt es in der Wasserburger CSU, die künftig mit drei neuen Gemeinderäten vertreten sein wird. Das sind Patrick Rechtsteiner, Daniel Rogg und Michael Krammer. Nach wie vor mit dabei sind Beate Meßmer, Stefan Schnell und Stefan Hanser.
Das sind die Räte, die für die CSU gewählt wurden:
Nicht wiedergewählt wurden Ursula Schelten und Michael Lohrmann. Dagegen hatte sich Elisabeth Eisenbach nach 18 Jahren im Amt und damit drei Legislaturperioden nicht mehr wieder zur Wahl gestellt. Nicht wieder gewählt wurde auch Stephan Demmerer, der bei der aktuellen Wahl für die CSU ins Rennen gegangen war.
Beate Meßmer ist Stimmenkönigin
Bei der Freien Bürgerschaft ist nur Verena Brasser neu mit dabei. Auffallend ist, dass die „Neue“ mit 1408 Stimmen die meisten Stimmen in der Gruppierung bekommen hat.
Insgesamt gesehen ist jedoch Beate Meßmer (CSU) mit 1996 Stimmen die absolute Stimmenkönigin. Sie ist aktuell auch dritte Bürgermeisterin.
Nach wie vor für die Freie Bürgerschaft mit dabei sind Philipp Kritzler, der mit 1390 Stimmen das drittbeste Stimmenergebnis erzielt hat, Thomas Baumgartner, Brigitta Enderle-Kling, Werner Göser und Armin Mesmer. Dagegen hat es für Christian Diepold nicht mehr gereicht. Er ist auf Platz 8 der Liste abgeschlagen.
Das sind die neu gewählten Räte der Freien Bürgerschaft:
Bei der UWL sind mit Susanne Kurdum und Andreas Heimpel zwei neue Gemeinderäte dabei. Von den aktuellen UWL-Räten sitzen auch künftig wieder Ulrich Epple und Markus Heitinger im Wasserburger Gremium. Der langjährige Gemeinderat Stefan Hilger trat nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl an.
Das sind die Rätinnen und Räte der ULW für den neuen Gemeinderat:
Nur vier Frauen unter zwölf Männern
Der neue Wasserburger Gemeinderat setzt sich aus vier Frauen und zwölf Männern zusammen. Verglichen mit der aktuellen Legislaturperiode bedeutet dies keine Veränderung, lediglich eine Umverteilung.
Stellte die CSU bisher mit Beate Meßmer, Ursula Schelten und Elisabeth Eisenbach drei Frauen, ist jetzt nur Beate Meßmer als Vertreterin der CSU übrig geblieben.
Eine Frau mehr als bisher stellt die Freie Bürgerschaft. Mit Verena Brasser hat Brigitta Enderle-Kling Verstärkung bekommen. Auch die UWL hat jetzt Frauenpower. War sie bisher komplett männlich, ist jetzt mit Susanne Kurdum eine Frau dabei.
Von der Altersstruktur her bleibt der neue Wasserburger Gemeinderat durchmischt. Allerdings ist Verena Brasser mit ihren 24 Jahren mit Abstand die jüngste Gemeinderätin und altersmäßig im Vergleich zum bisherigen Gemeinderat ein Novum. Auch Patrick Rechtsteiner zählt mit seinen 32 Jahren zu den Jungen.
Dagegen ist Thomas Baumgartner, der aktuell der zweite Bürgermeister ist, mit seinen 62 Jahren der älteste Gemeinderat.
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