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Dietmar Stoller hört mit dem „Politfilm“ im Club Vaudeville auf – doch das muss nicht das Ende sein
Ganze 18 Jahre lang hat der Lindauer Dietmar Stoller den „Politfilm“ organisiert. Einmal im Monat werden dienstags im Club Vaudeville Dokumentationen und Spielfilme mit politischem Hintergrund gezeigt – als Basis für eine Diskussion im Nachgang.
Jetzt hört Dietmar Stoller auf – altersbedingt, wie er schreibt. „Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, neue Felder erschlossen und schöne Kontakte ermöglicht“, so der 85-Jährige. „Ich hoffe, dass das ,Publikum‘ manche Anregung bekam, sich gerne durch die Filme informierte und im politischen und gesellschaftlichen Denken ermutigt oder bestätigt (auch manchmal verärgert) wurde.“
So ist eine Fortsetzung möglich
Doch auch wenn Stoller jetzt aufhört – das muss nicht das Ende des Politkinos bedeuten. Eine Fortsetzung sei denkbar, wenn Interessierte sich aktiv beim Club Vaudeville melden.
Zehn Dienstagstermine seien im kommenden Jahr noch reserviert, an denen Filme gezeigt werden können. Der erste wäre am 13. Januar.
Vorerst letzter Politfilm im Dezember
Organisation könnten Filme vorschlagen, erläutert Stoller, und wären dann Veranstalter des Abends. Möglich wäre auch, dem Team des Clubs einen Film vorzuschlagen, die dann eventuell vom Club selbst gezeigt werden. So oder so sei nach dem Politfilm ein Filmgespräch erwünscht.
Wer eine Idee hat und sich fürs Politkino engagieren will, kann sich melden unter film@vaudeville.de. Am Dienstag, 9. Dezember, wird im Club der vorerst letzte offizielle Politfilm gezeigt. In „More than Strangers“ geht es um fünf Menschen unterschiedlicher Nationalität, die sich auf eine Autofahrt von Berlin nach Paris begeben. Eine Schicksalsgemeinschaft wie Europa – kann das gut
gehen?



