„Der Papst höchstpersönlich“: Junges Hochzeitspaar sprach mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche

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Papst Franziskus ist in der Osterwoche verstorben. Foto: Canva

Welche Erinnerungen an den verstorbenen Papst haben Sie? Kolumna-Leserinnen und -Leser berichten ihre Papst-Erlebnisse.

Die ganze Welt hat am Samstag live im Fernsehen verfolgt, wie Papst Franziskus mit einer großen Anteilnahme vieler Gläubiger zu Grabe getragen wurde. Hunderttausende reisten sogar nach Rom, um die Bestattungszeremonie direkt erleben zu können.

Sie kamen zum Petersplatz im Vatikan oder standen am Straßenrand, um einen letzten Blick auf den Sarg des verstorbenen Papstes zu werfen. Welche Erinnerungen an ihn haben die Leserinnen und Leser von Kolumna? Wir haben die interessantesten Geschichten für euch zusammenfasst.

Für Natalie und Felix aus Kressbronn war die Begegnung mit dem Papst ein großes Erlebnis. Sie haben uns in ihrem Schreiben berichtet, dass im Vatikan eine schöne Tradition gepflegt werde. Wer frisch verheiratet ist, könne nach der großen Mittwochs-Audienz in einem persönlichen Rahmen mit dem Papst sprechen.

Natalie und Felix gehörten zu den Glücklichen und hatten im Sommer 2014 die Gelegenheit, mit Papst Franziskus direkt zu reden. Damals war Franziskus gerade ein gutes Jahr im Amt und gesundheitlich noch sehr fit. „Wir haben ein paar Worte auf Italienisch über unsere Herkunft vom Bodensee gesprochen, dann noch ein bisschen auf Deutsch“, erinnern sie sich noch heute, mehr als zehn Jahre später, sehr gerne an die wunderbare Begegnung mit ihm.

Er sprach uns Mut und Segen zu.

Für die beiden frisch verheirateten Eheleute sei das Treffen mit dem Papst eine „sehr intensive und nahe Begegnung“ gewesen. Sie waren offenbar so überwältigt und aufgeregt, dass sie zunächst gar nicht richtig begriffen hatten, was passiert war.

„Wir hatten zunächst den Eindruck, mit einem Pfarrer gesprochen zu haben, der es richtig gut mit uns meint.“ Erst später wurde dem Ehepaar die ganze Dimension der Begegnung bewusst: „Das war jetzt nicht irgendein Pfarrer, sondern der Papst höchstpersönlich“.

Natalie und Felix hat die Begegnung wohl sehr beeindruckt und einen tiefen Eindruck hinterlassen. Sie werden ihn sehr vermissen, schreiben sie. Die Fotos von damals schauen sie in diesen Tagen besonders intensiv an.

Sein Gebet klingt noch in ihren Ohren

Carolin Holl hat den Papst vor einiger Zeit bei ihrem Besuch in Rom beim Angelusgebet auf dem Petersplatz persönlich erlebt. Sie findet es ausgesprochen bemerkenswert, dass er auf seinem Grab nur „Franciscus“ stehen haben möchte, sonst nichts. „Sein ‚Buona Sera‘ beim ersten öffentlichen Mal auf dem Balkon klingt mir noch in den Ohren“, schreibt sie. Im Übrigen möchte sie darauf hinweisen, dass Wim Wenders einen fabelhaften Film zu seinen Lebzeiten über den Papst produziert habe.

Papst bei einer Audienz getroffen

Auch für Bettina Straub bleibt Papst Franziskus in bester Erinnerung, als sie ihn im Rahmen einer Romreise bei einer Audienz auf dem Petersplatz vor acht Jahren erleben konnte und sie erinnert sich noch gut daran, als er in seinem Papamobil ganz nah an den Besucherinnen und Besuchern vorbeigefahren ist.

Die Kolumna-Redaktion hat sich über die schönen Erinnerungen und die Zuschriften sehr gefreut, vielen Dank, dass ihr uns eure Papst-Begegnungen geschickt habt.

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