Grund dafür ist eine großangelegte Gleiserneuerung auf der Strecke zwischen Hergatz und Weißensberg durch die Deutsche-Bahn-Tochter InfraGo.
Auf einem rund vier Kilometer langen Abschnitt zwischen der Kemptener Straße in Hergensweiler und dem Bahnweg in Schlachters werden die Gleise umfassend erneuert. Die Arbeiten haben am 2. Mai begonnen und dauern voraussichtlich bis Anfang August.
Entgegen früheren Mitteilungen der Deutschen Bahn, wonach die Bauarbeiten vor allem nachts besonders lärmintensiv sein würden, hat sich dies bislang nicht bestätigt.
Laut Bürgermeister Wolfgang Strohmaier, der mit dem verantwortlichen Betriebsleiter gesprochen hat, ist in der Regel gegen 19.30 Uhr Feierabend.
Kosten liegen bei 15 Millionen Euro
Für Unmut sorgte im Vorfeld die zunächst vorgesehene gleichzeitige Sperrung beider Bahnübergänge im Ort. Das hätte erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit des Orts gehabt – für Rettungsdienste, Kinder auf dem Weg in den Kindergarten, Schüler und Busverbindungen.
Der Bürgermeister griff ein und ließ die verkehrsrechtliche Anordnung ändern. Nun sei sichergestellt, dass stets mindestens einer der beiden Übergänge offen bleibt. Auch wenn das laut Bauleitung eine logistische Herausforderung darstelle.
Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Strohmaier kritisiert, dass die Gemeinde zu spät in die Planungen einbezogen wurde: „Lieder bringt es keiner fertig, ein paar Monate vorher vorbeizukommen, um die Abwicklung der Baustelle mit der Gemeinde zu besprechen.“
Die Gemeinde stehe weiterhin im Austausch mit der Bauleitung, um die Auswirkungen der Arbeiten so gering wie möglich zu halten.
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