Die Lindauer CSU fordert in einem offenen Brief, dass die Ergebnisse der Kinderfest-Nachbesprechung im Stadtrat vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden sollen.
„Zudem sollte geprüft werden, ob Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen bereits an der Nachbesprechung beteiligt werden können, um einen frühzeitigen Austausch zu ermöglichen“, schreiben Fraktionsvorsitzende Jasmin Sommerweiß und ihre beiden Stellvertreter Marc Hübler und Klaus Adams.
Wir haben bereits mehrfach darüber berichtet, dass es in diesem Jahr am Kinderfestvormittag zu außergewönlich vielen Rettungsdiensteinsätzen wegen der Hitze gekommen ist.
Der Umzug durch die Stadt und der Festakt vor dem Alten Rathaus hatten sich deutlich verzögert. Das hat dazu geführt, dass viele Kinder lange in der prallen Sonne standen. Nur wenige trugen eine Kopfbedeckung.
Auch bei den Stadtratsmitgliedern der CSU seien zahlreiche Rückmeldungen von Eltern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Beteiligten eingegangen, heißt es in dem offenen Brief. „Besonders die langen Wartezeiten bei großer Hitze, die hohe Belastung für viele Kinder sowie organisatorische Herausforderungen haben gezeigt, dass bestehende Abläufe überprüft werden sollten.“
Die Gesundheit und Sicherheit der Kinder müssten dabei im Mittelpunkt stehen. Der pensionierte Kinder- und Jugendarzt Adams habe als Stadtrat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Hitzeschutz angesichts zunehmender sommerlicher Extremtemperaturen stärker berücksichtigt werden muss. „Die Erfahrungen des diesjährigen Kinderfests unterstreichen diese Notwendigkeit“, so die CSU.
Die Kinderfest-Nachbesprechung biete die Chance, „offen zu analysieren, was gut funktioniert hat, wo Herausforderungen bestanden und welche Verbesserungen für die kommenden Kinderfeste notwendig sind“, heißt es in dem Schreiben weiter. Über die gewonnenen Erkenntnisse solle dann im Stadtrat beraten werden.
Die CSU betont ausdrücklich, dass es dabei nicht um Schuldzuweisungen gehe. Verwaltung, Schulen, Kinderfestausschüsse, Ehrenamtliche und Blaulichtorganisationen hätten mit großem Engagement zum Gelingen des Kinderfests beigetragen.
Teile diesen Artikel mit deinen Freund*innen
Dir brennt ein Thema auf der Seele? Wir kümmern uns!
Bei Kolumna wollen wir uns um die Themen kümmern, die dir wichtig sind. Schicke uns deine Anregungen oder Recherche-Hinweise über unseren Briefkasten, den wir extra dafür eingerichtet haben.
In einem anderen Beitrag von euch zu diesem Thema kam ein verantwortliche Person von der Zecher Grundschule zu Wort. Den Namen weiß ich leider nicht mehr. Ihre Empfehlung für die Schülerinnen war unsäglich: Wasserflaschen sollen sie in ihrem Blumenkörbchen VERSTECKEN; Solche Aussagen bei unserer jetzigen und sicherlich auch zukünftigen Hitzeperioden sind nicht akzeptabel!
Es gibt in Lindenberg doch eine Hutfabrik….wie wäre es denn..die kinder mit niedliches leichten Strohhüten auszustatten. Diese mit Blumen zu schmücken…dann gibt es Sonnenschutz/Regenschutz und Blumenschmuck gleichzeitig.
Toni Neumann im „Villino“ und Julian Karr im „Karrisma“ freuen sich auch dieses Jahr über einen Michelin-Stern. Was die beiden Spitzenköche verbindet – und warum Karr seinen ersten Stern eigentlich gar nicht wollte.
Seit hundert Jahren gehört die Villa Toskana der Stadt Lindau. Zum Tag des offenen Denkmals öffnete sie ihre Türen – und zeigte, dass hinter den Mauern nicht nur Verwaltungsgeschichte steckt. Für den Erhalt der Villa will die Stadt viel Geld investieren.
Vor 50 Jahren verschwanden die Autos aus der Maximilianstraße – das gefiel nicht jedem. Heute wird längst über den nächsten Schritt diskutiert.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Jotform. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
In einem anderen Beitrag von euch zu diesem Thema kam ein verantwortliche Person von der Zecher Grundschule zu Wort. Den Namen weiß ich leider nicht mehr. Ihre Empfehlung für die Schülerinnen war unsäglich: Wasserflaschen sollen sie in ihrem Blumenkörbchen VERSTECKEN; Solche Aussagen bei unserer jetzigen und sicherlich auch zukünftigen Hitzeperioden sind nicht akzeptabel!
Es gibt in Lindenberg doch eine Hutfabrik….wie wäre es denn..die kinder mit niedliches leichten Strohhüten auszustatten. Diese mit Blumen zu schmücken…dann gibt es Sonnenschutz/Regenschutz und Blumenschmuck gleichzeitig.