CSU: Ergebnisse aus Kinderfest-Nachbesprechung sollen im Stadtrat diskutiert werden

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Lindau
Viele Kinder stehen während des Festakts vor dem Alten Rathaus in der prallen Sonne. Foto: Christian Flemming

Die Lindauer CSU fordert in einem offenen Brief, dass die Ergebnisse der Kinderfest-Nachbesprechung im Stadtrat vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden sollen.

„Zudem sollte geprüft werden, ob Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen bereits an der Nachbesprechung beteiligt werden können, um einen frühzeitigen Austausch zu ermöglichen“, schreiben Fraktionsvorsitzende Jasmin Sommerweiß und ihre beiden Stellvertreter Marc Hübler und Klaus Adams.

Wir haben bereits mehrfach darüber berichtet, dass es in diesem Jahr am Kinderfestvormittag zu außergewönlich vielen Rettungsdiensteinsätzen wegen der Hitze gekommen ist.

Der Umzug durch die Stadt und der Festakt vor dem Alten Rathaus hatten sich deutlich verzögert. Das hat dazu geführt, dass viele Kinder lange in der prallen Sonne standen. Nur wenige trugen eine Kopfbedeckung.

Auch bei den Stadtratsmitgliedern der CSU seien zahlreiche Rückmeldungen von Eltern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Beteiligten eingegangen, heißt es in dem offenen Brief. „Besonders die langen Wartezeiten bei großer Hitze, die hohe Belastung für viele Kinder sowie organisatorische Herausforderungen haben gezeigt, dass bestehende Abläufe überprüft werden sollten.“

Die Gesundheit und Sicherheit der Kinder müssten dabei im Mittelpunkt stehen. Der pensionierte Kinder- und Jugendarzt Adams habe als Stadtrat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Hitzeschutz angesichts zunehmender sommerlicher Extremtemperaturen stärker berücksichtigt werden muss. „Die Erfahrungen des diesjährigen Kinderfests unterstreichen diese Notwendigkeit“, so die CSU.

Die Kinderfest-Nachbesprechung biete die Chance, „offen zu analysieren, was gut funktioniert hat, wo Herausforderungen bestanden und welche Verbesserungen für die kommenden Kinderfeste notwendig sind“, heißt es in dem Schreiben weiter. Über die gewonnenen Erkenntnisse solle dann im Stadtrat beraten werden.

Die CSU betont ausdrücklich, dass es dabei nicht um Schuldzuweisungen gehe. Verwaltung, Schulen, Kinderfestausschüsse, Ehrenamtliche und Blaulichtorganisationen hätten mit großem Engagement zum Gelingen des Kinderfests beigetragen.

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Claudia Mahmoud
    07.08.2026 20:13

    In einem anderen Beitrag von euch zu diesem Thema kam ein verantwortliche Person von der Zecher Grundschule zu Wort. Den Namen weiß ich leider nicht mehr. Ihre Empfehlung für die Schülerinnen war unsäglich: Wasserflaschen sollen sie in ihrem Blumenkörbchen VERSTECKEN; Solche Aussagen bei unserer jetzigen und sicherlich auch zukünftigen Hitzeperioden sind nicht akzeptabel!

  • Bianca Deutschkämer
    08.08.2026 09:34

    Es gibt in Lindenberg doch eine Hutfabrik….wie wäre es denn..die kinder mit niedliches leichten Strohhüten auszustatten. Diese mit Blumen zu schmücken…dann gibt es Sonnenschutz/Regenschutz und Blumenschmuck gleichzeitig.

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