Bundespolizei verhaftet am Reutiner Bahnhof zwei Straftäter

Kurz und knapp
Die Bundespolizei führt am Bahnhof Reutin Kontrollen durch. Bei diesem Bild handelt es sich nicht um den Fall aus dem Text.
Archiv/Foto: Bundespolizei

Die Lindauer Bundespolizei hat am Bahnhof Reutin gleich zwei Straftäter verhaftet. Einen rumänischen Einbrecher brachten die Beamten für längere Zeit hinter Gitter. Ein wegen Amtsanmaßung gesuchter Deutscher kam mit der Zahlung seiner Justizschulden davon.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Freitagabend, 28. Februar, einen 36-jährigen Passagier eines Eurocity-Zuges Zürich-München. Dabei entdeckten die Beamten, dass es gegen den Rumänen zwei Fahndungsausschreibungen der Staatsanwaltschaft München gab.

Die Bundespolizisten führten den unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls und Drogendelikten sowie als Betäubungsmittelkonsument und Gewalttäter polizeibekannten Mann bei der Staatsanwaltschaft München vor und lieferten ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt München ein.

Bereits am Donnerstagabend, 27. Februar, war den Bundespolizisten ein von Justizbehörden gesuchter Deutscher in Netz gegangen. Gegen den 24-Jährigen, der in der Schweiz wohnt, lag seit April 2024 ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau wegen Amtsanmaßung vor.

Der als gewalttätig polizeibekannte Mann konnte die geforderten Justizschulden in Höhe von fast 2.500 Euro begleichen und damit eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

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