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Laut bayerischer Gemeindeordnung müssen Kommunen ihre Haushaltssatzung spätestens einen Monat vor Beginn des Haushaltsjahrs dem Landratsamt vorlegen. Das wäre im November gewesen.
In diesem Jahr sind aber viele spät dran: Aktuell beraten Wasserburg, Nonnenhorn und Sigmarszell über ihre Haushaltssatzungen.
Lindau, Hergensweiler und Weißensberg haben über ihre Zahlenwerke bereits Anfang des Jahres abgestimmt. Doch was ist eigentlich mit Bodolz?
“Wir werden voraussichtlich im Juli den Haushalt 2025 behandeln”, schreibt Bürgermeister Felix Eisenbach auf Nachfrage von Kolumna.
Grund dafür sei, dass die Stelle im Bauamt bis zum 1. Juni unbesetzt gewesen sei und Gemeindekämmerer Ralph Schielin die Aufgaben im Bauamt übernommen habe.
“Daher war keine Kapazität für die Aufstellung des Haushaltes frei, auch vor dem Hintergrund der ,neuen’ Grundsteuer, welche wir zu Beginn des Jahres veranlagen mussten”, so Eisenbach.
Allerdings habe die Verwaltung alles, was beim Großprojekt “Kita-Neubau” genehmigungspflichtig war, bereits vergangenes Jahr in den Haushalt aufgenommen. Somit sei die Gemeinde “jederzeit handlungsfähig”.



