Bäume im Hitzestress

Kolumna
Lindau
Die Rotbuchen in Unterreitnau leiden unter der Hitze und Trockenheit. Foto: Christian Müller
Bäume am Waldrand leiden besonders unter der Sonne und Hitze.
Foto: Christian Müller

Auch die Lindauer Wälder sind von der Hitze und Trockenheit betroffen. Diese Rotbuchen in Unterreitnau haben eine „deutliche Blattfärbung aufgrund der Hitze und Trockenheit“, schreibt Christian Müller, Leiter des Forstreviers Lindau. 

Hohe Temperaturen und Wassermangel setzen Bäumen erheblich zu. Die Folgen können Austrocknung, vorzeitiger Blattfall und vermindertes Wachstum sein. Bei besonders starkem Hitzestress können zudem sogenannte Sonnenbrandschäden entstehen.

Auch Eschen sind betroffen. Bei Bäumen, die bereits am Eschentriebsterben – einer Pilzerkrankung – leiden, hat die mangelnde Wasserversorgung die Schäden in den Baumkronen beschleunigt, so Christian Müller. In der Folge kommt es verstärkt zu einer sogenannten Wipfeldürre.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Andreas Mittelstädt
    10.08.2026 21:26

    Liebes Kolumna-Team,
    Danke für den Artikel über die Bäume im Hitzestress.
    Können wir uns vorstellen, was das bedeutet? Wir Menschen öffnen die Wasserflasche oder legen uns in die kalte Badewanne.

    Ich sehe die gelben Flächen um die Baumstämme, die fallenden vertrockneten Blätter und frage mich, wie wir die nächsten Stürme und Sommer überstehen können, wenn diese schattenspendenden und sauerstoffproduzierenden Kräfte der Natur dahinsterben.
    Große Bäume brauchen bis zu 200 l Wasser pro Tag. Das kann zwar ich nicht leisten, aber mein Beitrag sieht so aus, dass ich mir zwei persönliche Bäume ausgesucht habe, die jeden Tag ein paar Eimer Wasser bekommen, bis die schlimmste Trockenheit vorbei ist.
    Es fühlt sich gut an und die Blätter sehen nach einer Woche schon besser aus.
    Vielleicht können wir uns ja gegenseitig ermutigen, etwas zu tun, was uns die Bäume erhält.
    Mit besten Grüßen,
    Dorothee Freytag

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