Auch Autos mit Sommerreifen sind noch unterwegs: Rund ein Dutzend Unfälle wegen Glätte

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Lindau
Der viele Schneefall hat dazu geführt, dass dieses Auto auf der B31 ins Schleudern kam und von der Fahrbahn rutschte.
Foto: Christian Flemming

Die Polizei ist seit dem Vormittag im Dauereinsatz und warnt: Es ist glatt – und am Abend und in der Nacht wird es noch glätter.

Seit etwa elf Uhr am Donnerstagvormittag wird die Lindauer Polizei von einem Unfall zum nächsten gerufen. „Schwer Verletzte gab es bislang zum Glück nicht, aber die Masse macht’s“, sagt Polizist Andreas Heer im Gespräch am späten Nachmittag.

Zu diesem Zeitpunkt haben die Beamtinnen und Beamten der Lindauer Polizeiinspektion etwa ein Dutzend Unfälle aufgenommen.

Am Mittag hatte sich etwa ein Lastwagen zwischen Oberreitnau und Doberatsweiler festgesetzt. „Er musste mit einer Winde herausgezogen werden“, sagt Heer. Die Lindauer Feuerwehr unterstützte dabei mit Spezialgerät, die Straße war für etwa drei Stunden gesperrt. 

Es wird noch rutschiger

Auf der Autobahn geriet ein Auto ins Schleudern und rutschte in die Leitplanke. Ein anderes verfehlte diese knapp und landete im Graben.

Auf der B31 Höhe Schönbühl rutschte ein Fahrschul-Auto einmal quer über die Fahrbahn, bis es ebenfalls im Graben zum Stehen kam. Es kam kurzzeitig zu Stau. 

Ursache für die Unfälle waren immer Schnee und Glätte. Heer mahnt zum Langsamfahren. Wichtig sei natürlich auch „die richtige Bereifung“. So manches Auto sei tatsächlich noch mit Sommerreifen unterwegs.

Der Polizist warnt: „Es ist wahnsinnig glatt, und es zieht am Abend noch an.“

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