Architektenwettbewerb für Zechwald-Areal startet

Noch ist das Zechwald-Areal ein Gewerbepark im Dornröschenschlaf – das soll sich schon bald ändern.
Foto: Rhomberg Bau

Der Lindauer Stadtrat hat am vergangenen Mittwoch einstimmig sein „Go“ gegeben und den Auslobungstext für den städtebaulichen Wettbewerb des Zechwald-Areals beschlossen. Damit werden nun zwölf ausgewählte Architekturbüros eingeladen, Lösungen für die ideale Bebauung der Flächen in Lindau-Zech zu erarbeiten.

Die Architekten hätten am Montag alle Informationen bekommen, „um loslegen zu können“, wird Manuel Weiner vom Vorhabenträger Rhomberg Bau in einer Pressemitteilung zitiert. Bis Anfang Juni haben die teilnehmenden Architekturbüros nun Zeit, ihre Unterlagen einzureichen. Das Ergebnis wird am 9. Juli bei der Ausstellungseröffnung bekanntgegeben.

Die Grundlagen für den Auslobungstext wurden in einem Beteiligungsprozess erarbeitet. Zecher Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessenvertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Sozialverbänden, Vereinen und dem Treffpunkt Zech haben dabei ihre Vorstellungen von der Zukunft des Areals zusammengetragen.

Zwei Quartiersmitten

Diese sehen unter anderem zwei „Quartiersmitten“ vor, wobei sich entlang der Bregenzer Straße eher das Gewerbe ansiedeln soll und Richtung Kopernikusplatz Raum für Wohnen und Begegnungsflächen entsteht. „Das Areal soll geöffnet werden und so Anschluss zum Park im Max-Halbe-Weg, dem Kopernikusplatz und der angrenzenden Bebauung an der Zechwaldstraße herstellen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Da zukünftig mehr Menschen in Zech leben werden, sollen auch Kinderbetreuungseinrichtungen eingebunden werden. Zudem sollen innovative Verkehrs- und Mobilitätskonzepte wie Car- und Bikesharing sowie zukunftsfähige Bau- und Energieversorgungsweisen mitgedacht werden.

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