Ziemlich eisig ist es am vergangenen Wochenende geworden. Manche Obstbäuerinnen und Obstbauern aus dem Landkreis Lindau zündeten Feuer in ihren Plantagen, um die Blüten zu schützen.
„In den Senken war es nachts zum Teil bis zu minus 5 Grad kalt“, sagt Andreas Willhalm, Sprecher der Lindauer Obstbauern. Für die Apfelbäume, deren Blüte sich noch ganz im Anfangsstadium befindet, sei das kein Problem gewesen.
Schon weiter ausgereift sind allerdings die Blüten von Aprikosen und Pfirsichen. „Da kann die Kälte die ganze Samenanlage kaputt machen.“
Darum haben Bäuerinnen und Bauern zum Beispiel in Bodolz kleine Feuer gezündet, um die Luft zwischen den Bäumchen aufzuwärmen.
Manche Nachbarn in Baden-Württemberg hätten sogar die Beregnungsanlage angeschaltet, erzählt Willhalm. Dabei werden die Blüten mit Wasser benetzt, sodass sich ein Panzer aus Eis bildet.
In dessen Inneren herrschen dann Temperaturen um die null oder minus ein Grad. Das hält die Blüte aus und ist so vor ganz eisigen Minusgraden geschützt.



