Mit 23 Jahren kämpft sie für die Rechte von Sportlern und prangert Machtstrukturen im DAV an

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Lindau
Vor einem Jahr hat der DAV sie aus dem Perspektivkader gestrichen, mittlerweile darf Sophia Wessling nicht mal mehr auf eigene Faust beim Weltcup starten.
Foto: Jens Lindenmüller

Vor einem Jahr hat der Deutsche Alpenverein die Lindauer Skibergsteigerin Sophia Weßling aus dem Perspektivkader der Nationalmannschaft gestrichen. Weil die heute 23-Jährige nicht mehr gut genug war? Oder weil sie und zwei weitere Athleten Missstände im Verband angeprangert haben? Die Fronten sind verhärtet.

Sie liebt die Berge, sie liebt ihren Sport und sie liebt es, sich auf höchstem internationalen Wettkampfniveau, im Weltcup, mit anderen Athletinnen zu messen. Sophia Weßling ist Skibergsteigerin und zählte im Deutschen Alpenverein (DAV) bis vor einem Jahr zum engsten Kreis jener Sportlerinnen und Sp...

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