Zwölf Verletzte nach Unglück mit Katamaran

Kurz und knapp
Der Katamaran prallt gegen die Hafenmauer. Foto: Katamaran-Reederei Bodensee

Der Katamaran Constanze, der am Freitagmorgen von Friedrichshafen in Richtung Konstanz gestartet ist, ist bei der Einfahrt in den Konstanzer Hafen gegen die Hafenmauer geprallt. Der Unfall geschah gegen 8.50 Uhr.

Mindestens zwölf Menschen, darunter laut einer Pressemitteilung auch die beiden Schiffsführer, wurden verletzt, einige von ihnen offenbar schwer. In Lebensgefahr schwebt niemand.

Der Kat sei nach dem Unglück sofort evakuiert worden, die Verletzten wurden von Rettungskräften erstversorgt und je nach Schwere der Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Die Katamaran-Reederei Bodensee zeige sich schwer betroffen von dem Unglück, heißt es in der Pressemitteilung. „Unser Mitgefühl gilt insbesondere den Menschen, die Verletzungen erlitten haben“, wird Reederei-Geschäftsführer Christoph Witte zitiert. „Wir wünschen ihnen alles Gute und baldige Genesung.“

Die Ursache für das Unglück ist noch unklar.

Wie der SWR berichtet, hat die Staatsanwaltschaft einen unabhängigen Sachverständigen mit einem Gutachten beauftragt. Die Ermittler suchen laut Wasserschutzpolizei Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Auch Foto- und Videoaufnahmen seien für die Auswertung von großer Bedeutung. Der Schaden am Katamaran wird demnach auf 500.000 Euro geschätzt, insgesamt sollen 14 Menschen an Bord gewesen sein. 

Zeugen können sich direkt bei der Wasserschutzpolizei Konstanz unter der Telefonnummer 07531/59020 melden.

Die Katamaran-Verbindung zwischen Friedrichshafen und Konstanz wird das ganze Wochenende und bis auf Weiteres auf einen 2-Stunden-Takt reduziert.

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