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Nachdem der Aeschacher Verein in dem Lindauer Stadtteil Unterschriftenlisten ausgelegt hat, gibt es jetzt auch eine Onlinepetition. Damit setzt sich der Verein für eine Rückkehr des Kinderfestnachmittags in den Holdereggenpark ein.
Mit der Petition will man „ein möglichst repräsentatives Stimmungsbild der Bevölkerung einholen“, wie es auf der Homepage heißt. Ziel sei es, den Verantwortlichen des Kinderfestausschusses, die über den Standort entscheiden, zu zeigen, wie viele Menschen eine Rückkehr des Kinderfestes in den Holdereggenpark befürworten oder ablehnen.

Die online gesammelten Unterstützungen würden gemeinsam mit den bereits auf Papier gesammelten Unterschriften dokumentiert.
Bereits seit einigen Wochen liegen Unterschriftenlisten im Aeschacher Einzelhandel, in der Gastronomie, in Arztpraxen und Kanzleien sowie auf dem Bauernmarkt aus.
Bis jetzt seien Unterschriften im vierstelligen Bereich zusammengekommen, sagt Roland Freiberg, Vorsitzender des Aeschachers Vereins. Online haben knapp 350 Menschen unterschrieben.
Noch bis mindestens Ende der Sommerferien soll die Aktion laufen.
Worum geht’s genau?
Bis 2019 haben die Kinder aus Aeschach und Hoyren ihren Kinderfestnachmittag im Holdereggenpark verbracht. Nachdem das Kinderfest dann zwei Jahre wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war, stand eine Veränderung an: Die Aeschacher Mädchen und Jungen und die Inselkinder feierten zusammen auf der Hinteren Insel ihr Kinderfest.
Der Platz am Kleinen See, wo die Inselkinder bislang feierten, bleibt seitdem am Nachmittag des Kinderfestes leer, ebenso der Holdereggenpark. Das hatten die beiden Kinderfestausschüsse damals entschieden. Kritik hatte es auch damals schon gegeben, einige fanden die Veränderung aber auch gut.
Die Argumente des Vereins, der für eine Rückkehr in den Park ist, und die des Kinderfestausschusses, der dagegen ist, könnt ihr in diesem ausführlichen Artikel nachlesen.
Auch Kolumna hat zu dem Thema eine Umfrage gemacht. Das Ergebnis findet ihr hier.



