Wilfried Fuchs verlässt das Medienzentrum – einiges soll sich ändern

Kolumna
Wilfried Fuchs hat das Medienzentrum viele Jahre geleitet. Foto: Ronja Straub

Tablets, Brillen für virtuelle Realität oder einen Greenscreen – all das kann man im Medienzentrum des Kreises in Lindenberg ausleihen. Viele Jahre hat der jetzige Leiter Wilfried Fuchs diesen begleitet. Nun verabschiedet er sich endgültig in den Ruhestand.

Ein Nachfolger, der die Aufgabe auf Basis einer monatlichen Entschädigung von wenigen hundert Euro übernimmt, hat sich nicht gefunden. Daher hat der zuständige Kreistagsausschuss für Bildung und Soziales jetzt eine personelle Neuaufstellung beschlossen. Künftig soll es 1,5 Vollzeitstellen geben.

Markus Hornfischer, stellvertretender Kämmerer des Landkreises, schilderte die Veränderungen hin zu einer „zentralen Kompetenzstelle für digitale Bildung“. Denn während Medien wie Filme und Podcasts inzwischen über einen Server online abrufbar sind, verfügt das Medienzentrum auch über Hardware wie Brillen für Virtual-Reality-Darstellungen, 3D-Drucker und ein Podcast-Studie.

Aus Sicht von Jasmin Sommerweiß (Junge Union) ist es „richtig, jetzt Strukturen für die Zukunft zu schauen“. Auch Katrin Dorfmüller (SPD) plädierte dafür, „nicht zu kurz zu denken“. Denn: Die Medienlandschaft verändere sich. Es gelte, auch die Präventionsthematik zu berücksichtigen. So soll es auch künftig pädagogische Unterstützung durch eine Lehrkraft geben.

Die jährlichen Kosten für das Medienzentrum steigen deutlich – von bislang 21.000 auf 85.000 Euro. Endgültig entscheiden muss daher der Kreistag im Rahmen der Haushaltsberatungen.

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