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Auf der A96 zwischen den Anschlussstellen Weißensberg und Sigmarszell ist am Samstagmittag ein Verkehrsunfall passiert, der für einen langen Stau sorgte. Gegen 11:40 Uhr wurden die Feuerwehren aus Weißensberg und Lindau zur Unfallstelle in Fahrtrichtung Lindau alarmiert.
Nach einem geplatzten Reifen hat ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen prallte zunächst nach rechts gegen die Leitplanke und kam anschließend entgegen der Fahrtrichtung auf der Überholspur zum Stillstand. Im Auto befanden sich insgesamt vier Personen, darunter zwei Kinder.
Nur durch die schnelle Reaktion der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer konnte wohl ein weiterer Unfall verhindert werden. Die herannahenden Fahrzeuge konnten abbremsen und dem querstehenden Auto ausweichen. Zu weiteren Kollisionen kam es nicht.
Der Unfallverursacher wurde laut Polizei leicht verletzt. Die anderen drei Insassen blieben unverletzt.
Für die Einsatzkräfte bestand die besondere Herausforderung darin, die Unfallstelle möglichst schnell zu räumen. Die Feuerwehr Lindau übernahm dabei die Sperrung der Autobahnauffahrt Weißensberg in Fahrtrichtung Lindau.
Da das Auto entgegen der Fahrtrichtung auf der Überholspur stand, musste das Fahrzeug schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Die Feuerwehr Weißensberg bockte den Pkw auf und rollte ihn anschließend mithilfe der Einsatzmittel von der Überholspur in Richtung Standstreifen.
Zusätzlich nahmen die Einsatzkräfte ausgelaufenen Kraftstoff und weitere Betriebsstoffe von der Fahrbahn auf.
Zeit spielte dabei eine entscheidende Rolle. Aufgrund des derzeit starken Ferienverkehrs bildete sich hinter der Unfallstelle innerhalb kürzester Zeit ein erheblicher Rückstau. Dieser reichte bereits bis zur Behelfsausfahrt Neuravensburg zurück. Angesichts der sommerlichen Temperaturen war es den Einsatzkräften ein wichtiges Anliegen, die Fahrbahn so schnell wie möglich wieder freizubekommen und die Verkehrsbehinderungen auf das notwendige Maß zu begrenzen.
Bereits rund 30 Minuten nach der Alarmierung war das Unfallfahrzeug von der Überholspur entfernt. Der Verkehr konnte anschließend einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, bis der Abschleppdienst eintraf.
Neben den Feuerwehren waren der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte zudem von Beamten der nahegelegenen Bundespolizei-Kontrollstelle Sigmarszell. Die Bundespolizisten wurden auf den Unfall aufmerksam und eilten unmittelbar als Ersthelfer zur Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn.
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