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Der Wasserburger Neujahrsempfang musste ohne den Ersten Bürgermeister auskommen, denn Harald Voigt ist seit vergangener Woche krank. Würdig vertreten haben ihn der zweite Bürgermeister Thomas Baumgartner und die dritte Bürgermeisterin Beate Meßmer. Das Stellvertreter-Duo trat zusammen vor die 220 Gäste aus Nah und Fern und hielt die Rede auf Wasserburgs traditionellen Empfang gemeinsam.
Während Thomas Baumgartner (Freie Bürgerschaft Wasserburg) die Begrüßung der Gäste und die Rahmengestaltung übernahm, hielt Beate Meßmer (CSU) die Rede. Darin blickte sie auf die bedeutendsten kleinen und großen Themen der Gemeinde im vergangenen Jahr zurück, von denen einige im nationalen und internationalen Zusammenhang zu sehen sind.
Denn schließlich, so sagte sie: „Politik findet nicht nur in Berlin oder München statt, sie beginnt vor Ort.“ Grundsätzlich sei es nicht immer einfach Entscheidungen im Gemeinderat zu treffen. „Aber ich bin überzeugt: Wir haben sie mit Verantwortung, Augenmaß und im Sinne des Gemeinwohls getroffen“, sagte sie und betonte mit Blick auf die angespannte Wasserburger Haushaltslage, die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements. Die ehrenamtlich Engagierten „leisten Enormes, nicht trotz, sondern gerade wegen knapper Kassen.

Sie halten unsere Gemeinde lebendig und menschlich.“ Das neue Jahr und die Zukunft gelte es gemeinsam anzugehen: „Mit Zuversicht, mit Mut zu Entscheidungen und mit dem Bewusstsein, dass unsere Gemeinde dann stark ist, wenn wir zusammenstehen.“
Grußworte sprachen Bundestagsabgeordnete Mechthilde Wittmann, Staatsminister Eric Beißwenger (CSU) sowie Landrat Elmar Stegmann (CSU).



