Blutmond über Bodolz

So sah der Blutmond während der Mondfinsternis aus.
Foto: Michael Scheyer

Habt ihr am Sonntagabend die Mondfinsternis beobachtet? Das Foto hat Michael Scheyer in Bodolz gemacht. Bei der Mondfinsternis entstand ein sogenannter Blutmond. Denn wenn sich die Erde genau zwischen Sonne und Mond schiebt, ist der Mond zwar im Kernschatten der Erde – er verschwindet aber nicht komplett, sondern erscheint kupferrot.

Das liegt daran, dass die Strahlen der Sonne in der Atmosphäre der Erde gebrochen werden. Ganz lange, rote Sonnenstrahlen werden dabei in die Schattenzone hineingestreut und beleuchten den Mond rot, wie ihr hier beim Bayerischen Rundfunk nachlesen könnt.

Den Beginn der totalen Mondfinsternis konnten wir hier gestern übrigens gar nicht sehen. Denn der Mond trat schon gegen 18.30 Uhr in den Kernschatten der Erde ein, da war er in Deutschland noch nicht aufgegangen und die Sonne stand noch überm Horizont.

Wir haben erst zugeschaut, als der Mond sich gegen 21 Uhr wieder aus dem Schatten der Erde herausschob. Gegen 22 Uhr war der Vollmond dann zurück – und das Spektakel vorbei.

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