Aus den Bundesmitteln für Infrastruktur stellt der Freistaat dem Landkreis Lindau und seinen Kommunen insgesamt mehrere Millionen Euro zur Verfügung. Etwa drei Millionen Euro davon kann Lindau abrufen. Die Freien Wähler und die Freie Bürgerschaft machen Vorschläge, wofür das Geld ausgegeben werden sollte.
Es sollte ihrer Meinung nach in die Sanierung der Schulen und Sportstätten sowie in die Wache Nord der Lindauer Feuerwehr gesteckt werden.
„Die in einigen Schulen notwendigen Sanierungen wurden hinten angestellt“, schreiben sie in ihrem Antrag. Denn die bisherigen Investitionen seien dahingehend ausgerichtet, die verpflichtende Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr erfüllen zu können.
Besonders das Gebäude der Mittelschule in Aeschach sei in schlechtem Zustand. „Zumindest die Fenster sollten unverzüglich ausgetauscht werden“, schreiben die beiden Fraktionen. Auch die Grundschulgebäude in Zech und Aeschach sowie die Turnhalle in Hoyren seien sanierungsbedürftig.
Außerdem sei der Stadt seit langem bekannt, dass die Schulsportstätten im Lindauer Stadion und in Oberreitnau saniert werden müssten.
Feuerwehr braucht ein neues Gebäude
Eine Lösung für ein gemeinsames Gebäude der bisher getrennten Feuerwehren in Ober- und Unterreitnau ist in der Stadt seit vielen Jahren ein Thema. Das habe Kommandant Florian Kainz erst kürzlich bei der Jahreshauptversammlung klargemacht. „Beide Feuerwehren benötigen bereits seit langer Zeit ein größeres und besser ausgestattetes Gebäude.“
Bei einer Zusammenlegung in einem neuen Feuerwehrhaus könne außerdem auf den Kauf eines neuen Fahrzeuges gemäß Feuerwehrbedarfsplan verzichtet werden.
Die Fraktionen weisen darauf hin, dass eine gut ausgerüstete Feuerwehr sowie angemessene Schulgebäude zu den Pflichtaufgaben einer Stadt gehören.



