Paris Anfang der 90er: Während Politik und Gesellschaft die Aids-Krise weitgehend ignorieren, kämpft die Aktivistengruppe Act Up für Aufklärung und bessere Behandlungsmöglichkeiten.
Der HIV-negative Nathan schließt sich der Gruppe an und verliebt sich in Sean. Gemeinsam kämpfen sie gegen Ausgrenzung und Ignoranz – auch als Seans Krankheit fortschreitet.
Regisseur Robin Campillo, selbst ehemaliges Act-Up-Mitglied, verbindet persönliche Erfahrungen mit einer bewegenden Liebesgeschichte über Widerstand, Verlust und Lebenswillen. Der Film wurde in Cannes mit dem Grand Prix, der Queer Palm und dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet.
