Yassine Douar hat seine Unterschriften laut eigener Aussage beisammen

Portrait von einem Mann im weißen Hemd.
Will am 8. März zum Oberbürgermeister von Lindau gewählt werden: Yassine Douar.
Foto: privat

Weil er von keiner Stadtratsgruppierung unterstützt wird, müssen 190 Menschen im Bürgerbüro der Stadt Lindau unterschreiben, damit Yassine Douar als Kandidat bei der Lindauer Oberbürgermeisterwahl antreten kann. Die Unterschriften hat er laut eigener Aussage mittlerweile zusammen. Endgültig zugelassen ist er aber erst, wenn der Wahlausschuss getagt hat – und das passiert erst nach dem 19. Januar.

So lange haben Kandidatinnen und Kandidaten ohne Unterstützergruppen noch Zeit, um die notwendigen Unterschriften zu sammeln. Deren Anzahl richtet sich nach der Größe der Gemeinde oder des Landkreises, in dem sie antreten.

Neben Douar muss auch Wasserburgs amtierender Bürgermeister Harald Voigt Unterschriften sammeln, um in seiner eigenen Gemeinde noch einmal antreten zu können. Er hat die nötige Anzahl bisher nicht zusammen, ebensowenig wie Angelika Fotiadis, die Landratskandidatin werden will. Voigt benötigt 80 Unterschriften, Fotiadis 340. 

Teile diesen Artikel mit deinen Freund*innen

Dir brennt ein Thema auf der Seele? Wir kümmern uns!

Bei Kolumna wollen wir uns um die Themen kümmern, die dir wichtig sind. Schicke uns deine Anregungen oder Recherche-Hinweise über unseren Briefkasten, den wir extra dafür eingerichtet haben.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Das könnte dich auch interessieren

Nonnenhorn

Er freut sich täglich über das Ergebnis der Dorferneuerung

Bis Ende April war Hans-Jörg Witzigmann dritter Bürgermeister von Nonnenhorn. Insgesamt war er 24 Jahre lang im Gemeinderat – seit Mai ist er nicht mehr Teil des Gremiums. In dieser Serie verabschiedet Kolumna die scheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte: Was war ihre größte Herausforderung? Worauf sind sie besonders stolz? Und was werden sie sicher nicht vermissen?