2024 konnte er wegen der Halbinselsanierung keine praktischen Segelkurse geben, im Jahr darauf hat sich Jörg Fischer mit der Gemeinde überworfen. Seitdem liegt die Segelschule brach.
Schon seit drei Jahren sind die kleinen Übungsjollen und Mietboote aus dem Wasserburger Hafen verschwunden. Ob und wann es dort wieder eine Segelschule und Bootsvermietung geben wird, steht derzeit in den Sternen.
Jörg Fischer, der die Schule zuvor rund 20 Jahre lang betrieben hatte, hat bisher niemanden gefunden, der sie übernimmt. Seiner Ansicht nach liegt das an der wirtschaftlichen Lage.
Er glaubt: Wer genügend Geld hat, eine Segelschule zu kaufen, der bindet sich nicht so viel Arbeit ans Bein. Und wer gern eine Segelschule betreiben würde, hat oft nicht das nötige Kleingeld zum Start.
Die Saison ist so gut wie vorbei
Fischer, der mittlerweile in Österreich eine neue Arbeit gefunden hat, mietet aktuell also leere Räume von der Gemeinde. Seinen Mietvertrag, der noch bis 2028 läuft, wollte er zwar vorzeitig auflösen, doch dann hat er sich vergangenes Jahr mit der Verwaltung überworfen.
Bei der bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung mietet Fischer noch etwa ein Dutzend Bootsliegeplätze.
Mit dem neuen Bürgermeister Pius Hummler hat bislang noch gar kein Gespräch stattgefunden, so Fischer. „Wir sind seit Längerem auf der Suche nach einem Termin für ein Gespräch“, schreibt Hummler.
Für dieses Jahr wird’s jedenfalls mit der Segelschule auf jeden Fall nichts mehr. Die Saison ist so gut wie vorbei.
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