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Mehr als zwei Jahrzehnte war Michael Rechtsteiner Schulleiter der Lindauer Realschule am Dreiländereck. Am Dienstag wurde er offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
Mit großem Engagement, Weitsicht und einem offenen Herzen habe er die Geschicke in der Schule für Schüler sowie Kollegium gelenkt, schreibt die Personalratsvorsitzende Nadja Koerner in einer Mitteilung.
Der Schulleiter habe immer ein besonderes Verhältnis zu seiner „Schulfamilie“ gehabt – “ein Begriff, der für ihn keine bloße Floskel war, sondern gelebter Alltag.” Sein Führungsstil sei geprägt gewesen von Menschlichkeit, Vertrauen und einem echten Interesse am Wohlergehen jedes Einzelnen, schreibt Nadja Koerner.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählten unter anderem der Neubau der Schule und der damit verbundene Umzug von der Insel auf das Festland in die Reutiner Straße im Jahr 2008. “Ebenso richtungsweisend war sein Einsatz für den Ausbau von Schulpartnerschaften mit regionalen Unternehmen, die den Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt eröffneten.”
Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, die Digitalisierung des Schulbetriebs oder die Integration geflüchteter Schülerinnen und Schüler habe der Schulleiter mit Besonnenheit und Entschlossenheit gemeistert.
„Landrat Elmar Stegmann würdigte in seiner Ansprache genau dieses Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten klare, menschlich geprägte Entscheidungen zu treffen.“
Das Amt von Michael Rechtsteiner übernehmen wird Konrektor Andreas Briegel. Bei der Verabschiedung hob er laut Mitteilung die „ruhige Hand und die bewundernswerte Geduld“ des Schulleiters hervor. „Die Schulgemeinschaft sagt von Herzen: Danke – und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.“



