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Die Katamaran-Reederei Bodensee korrigiert die Information, dass nach dem Katamaran-Unfall am Freitag alle Verletzten wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden sind. Laut Reederei befindet sich mindestens eine verletzte Person weiterhin in stationärer Behandlung.
Den beiden Schiffsführern gehe es den Umständen entsprechend gut, heißt es. „Sie konnten das Krankenhaus am Samstag verlassen.“ Sie seien derzeit krankgeschrieben und nicht im Einsatz.
Der Katamaran Constanze, der am Freitagmorgen von Friedrichshafen in Richtung Konstanz gestartet ist, ist bei der Einfahrt in den Konstanzer Hafen gegen die Hafenmauer geprallt. Bei dem Unfall wurden zwölf Menschen verletzt, manche davon schwer.
Katamaran soll bald wieder im Einstundentakt fahren
Weil die verunfallte Fähre ausfällt, verkehrt nur noch ein Katamaran im Zweistunden- anstatt im Einstundentakt.
Die Reederei arbeite daran, einen weiteren Katamaran, der derzeit gewartet wird, bis spätestens Ende der Woche wieder in Betrieb zu nehmen, heißt es. Damit solle wieder der Stundentakt erreicht werden.
Die Unfallursache ist nach wie vor unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. „Wir haben dementsprechend aktuell keine neuen Erkenntnisse zum Unfallhergang“, so die Reederei.
Es gebe keinen Hinweis auf technische Mängel am Katamaran und keinen Hinweis auf gesundheitliche Probleme beim Schiffsführer und Steuermann, teilt Sprecher Sebastian Dix am Montag mit.
Der Katamaran Constanze sei für die Untersuchungen der Ermittlungsbehörden sichergestellt. „Wir rechnen derzeit damit, dass Kat Constanze für mehrere Monate ausfällt.“
Die Schadenshöhe wurde zunächst auf 500.000 Euro geschätzt, laut Reederei liege sie eher bei bis zu einer Million Euro.



