Sie wurde am Mittwochvormittag geborgen. Sowohl ihre Identität als auch die Umstände des Todes sind noch ungeklärt.
Ein Fischer war am Mittwochvormittag auf dem Bodensee unterwegs, als er eine Person im Wasser treiben sah. Das war gegen 10.25 Uhr, sie befand sich etwa 500 Meter vom Pulverturm auf der Hinteren Insel entfernt in Richtung Bad Schachen.
Der Fischer setzte einen Notruf ab und verständigte die Rettungskräfte. „Alle Rettungsversuche waren vergeblich“, sagt Nils Neumann, Sprecher der Lindauer Wasserwacht, im Gespräch mit Kolumna.
Mit dem Motorrettungsboot Seewolf wurde die Frau an Land gebracht. Dort übernahm der Notarzt, der nur noch den Tod feststellen konnte. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 17 war alarmiert gewesen, musste den Einsatz wegen des Wetters aber abbrechen.
Bisher keine passende Vermisstenanzeige
Wer die Frau ist und welche Umstände zu ihrem Tod geführt haben, ist am Mittwochnachmittag noch unklar, wie die Polizei auf unsere Nachfrage sagt. Laut Bernhard Merkel, Chef der Lindauer Kriminalpolizei, ist bisher keine Vermisstenanzeige bekannt, die zu dem Fall passt.
Die Lindauer Wasserwacht war mit zwei Booten und einem Fahrzeug ausgerückt. Mit im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst auch die Lindauer Feuerwehr und die Wasserwachten Nonnenhorn und Weiler.
„Solche Einsätze sind für alle Beteiligten belastend“, so Benjamin Deuring, Vorsitzender der Lindauer Wasserwacht. „Dennoch zeigen sie, wie wichtig die schnelle Alarmierung und das Zusammenspiel der Rettungskräfte am Bodensee sind. Mein Dank gilt unseren Ehrenamtlichen, die mitten in der Arbeitswoche sofort ausgerückt sind.“
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