Hundertwasser geht in die zweite Runde: Das Kulturamt hat am Freitagabend anlässlich seiner neuen Sonderausstellung zur „Vernissage für alle“ geladen. Die Eilguthalle war zur Eröffnung von „Hundertwasser – Die Kunst der Vielfalt“ zwar gut gefüllt – allerdings waren weniger Lindauerinnen und Lindauer gekommen als im vergangenen Jahr. Wurde die erste Hundertwasser-Ausstellung mit etwa 1100 Besuchern eröffnet, waren es in diesem Jahr rund 700.
Oberbürgermeisterin Claudia Alfons und Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn freuten sich, dass das deutschlandweit einzigartige Hundertwasserforum schon im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde und hoffen, dass auch die neue Werkschau so erfolgreich wird.
Daran hat Andrea Fürst von der gemeinnützigen Hundertwasser Privatstiftung in Wien offenbar keine Zweifel. Sie freute sich über die gelungene Ausstellung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lindauer Verantwortlichen, darunter insbesondere Sophie Sümmermann, die als Kuratorin die Ausstellung mitgestaltet hat.
Andrea Fürst machte begeistert Werbung für den Film, der in der Ausstellung zu sehen ist und den der Lindauer Filmemacher Jan Prigge geschaffen hat. „Mit dem wenigen Filmmaterial, das es von Hundertwasser gibt, sind diese 17 Minuten eine Meisterleistung“ findet Andrea Fürst.
Wie gefällt Ihnen die neue Hundertwasser-Ausstellung? Eine Umfrage von Julia Baumann-Scheyer:
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Weitere InformationenDen Besucherinnen der Vernissage wurde dieser Film allerdings vorenthalten. Aus zwei Gründen: Zum einen wäre es dadurch wohl zu stabilen Warteschlangen gekommen, bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt kein wirkliches Vergnügen. Zum andern, um die Gäste neugierig zu machen und sie zum erneuten Besuch im Hundertwasserforum anzuregen, wie es vom Kulturamt hieß.

In einem kurzen Talk gab Sophie Sümmermann Einblicke in Hundertwasser und die Konzeption der neuen Ausstellung, bevor die „Ballroomshakers“ den Ton angaben und mit Swing, Rhythm & Blues aus den 1940er bis 1960er Jahren für Stimmung in der Eilguthalle sorgten. Derweil pilgerten zahlreiche Besucher hinüber ins Kunstforum, um erste Blicke auf die neue Ausstellung zu werfen.


Bis auf die letzten Minuten vor Öffnung der Türen zum Hundertwasserforum, in denen sich tatsächlich eine Warteschlange gebildet hatte, mussten die Neugierigen allenfalls im Vorraum ein paar Minuten Geduld aufbringen.
Offenbar hatte das Kulturamt es geschafft, dass 700 Ausstellungsbesucher registriert wurden, ohne die sonst obligatorische Warteschlange draußen.
Die Ausstellung „Hundertwasser – Die Kunst der Vielfalt“ ist ab sofort bis zum 10. Januar 2027 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



