Im Bild sind zu sehen: Karl Meßmer, Selina Breuer, Fabian Börner (alle drei MV Aeschach-Hoyren) Theo Lechner, Felix Löhr (beide königlich privilegierte Schützengesellschaft Lindau), Elias Mura (3. Platz), Deni Lazic (neuer Schützenkönig 2025), Jonas Rief (2. Platz) und Melanie Flax – die zukünftige Schützenkönigin, wie sie verspricht, Burkhard Löhr (Schützenmeister der königlich privilegierten Schützengesellschaft Lindau).
Seit 2013 gibt es den Wettbewerb „Lindauer Wiesn-Schützenkönig“. Elfmal wurde seither ein Schützenkönig gekrönt. In diesem Jahr heißt er Deni Lazic.
Fabian Börner vom Musikverein Aeschach-Hoyren sagt bei der Siegerehrung, der ein ambitionierter Konkurrenzkampf vorausgegangenen ist: „Die 29 Teilnehmer haben sehr fleißig mitgemacht. Sie haben insgesamt 153 Scheiben gekauft, und zusammen 765 Schüsse abgegeben – eine stattliche Zahl.“
Der vierte Platz, den auch in diesem Jahr wieder Melanie Flax belegt, sei eigentlich der erste Platz in der immer noch nicht vorhandenen Damenwertung, so Fabian Börner. Und dazu sei es auch noch „saumäßig knapp“ gewesen. Melanie Flax hatte am Ende 45 Ringe, der dritte Platz 46. Sie bekommt viel Applaus.
Die Schützin ist ein Kapitel für sich in der Geschichte des Wettbewerbs. Sie trägt den vierten Platz mit Fassung „das ist seit zehn Jahren schon so“, sagt sie und verspricht: „Nächstes Jahr werde ich bestimmt Schützenkönigin“.
Können plus Glück
Der dritte Platz geht an Elias Mura. Auf dem zweiten Platz landet Jonas Rief mit einer ersten Serie von 47. Und der neue Schützenkönig mit 48 Ringen – es war seine zweite Scheibe – ist Deni Lazic.
Fabian Börner kürt ihn zum Schützenkönig und überreicht ihm die vom Musikverein gesponserten Karten für den gewonnenen Ehrentisch am Abend der Betriebe beim 61. Lindauer Oktoberfest im kommenden Jahr. „Ich freue mich total – nach zehn Jahren, die ich mitmache, habe ich es endlich mal geschafft auf den ersten Platz zu kommen“, sagt Lazic. „Mein großes Glück ist, dass die beiden Toppfavoriten Daniel Götze und Jochen Dreher heute nicht da sind. Das ist mir wohl bewusst.“
Trotzdem freue er sich aufs nächste Jahr und darauf, seinen Titel zu verteidigen. Davor muss ihm mit 48 Ringen nicht bange sein: Burkhard Löhr verrät, dass neben Fingerspitzengefühl, einer ruhigen Hand und Nervenstärke auch eine Spur Glück dabei sei: „Auf einer minikleinen Fläche ist der Zehner nur einen Nadelstich groß. 45 Ringe sind Können. Ab 47 Ringen ist es Können plus Glück.“ Damit unterstreicht er sowohl die Leistung der drei Sieger als auch die von Melanie Flax.
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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Das war ein toller Wettbewerb, hat richtig Spaß gemacht!
Absolut verdienter Gewinner. Herzlichen Glückwunsch, Deni! 🙂