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Blaualgen und Wasserqualität: Landratsamt testet nur die offiziellen Badestellen regelmäßig
Weil sich im Kleinen See wie wild Blaualgen bilden, rät das Lindauer Landratsamt schon seit einiger Zeit vom Baden im Kleinen See ab. Denn die Algenart kann Giftstoffe bilden, die für Menschen schädlich, für Hunde sogar tödlich sein können.
Die Wasserqualität im Bodensee wird vom Gesundheitsamt regelmäßig kontrolliert, allerdings nur an den offiziellen Badestellen in Zech, an der Therme Lindau, im Lindenhofbad und an den beiden Strandbädern in Wasserburg und Nonnenhorn.
Eine Kolumna-Leserin findet, dass die Behörde in einem Ausnahmesommer wie diesem auch Ausnahmen machen sollte, und in anderen Uferbereichen Proben nehmen sollte. Zum Beispiel am Giebelbach, wo regelmäßig Menschen ins Wasser gingen.
Laut Landratsamt ist das aber nicht vorgesehen. „Da es sich beim Bodensee um ein natürliches Gewässer handelt, gibt es Bereiche, in denen das Baden empfohlen ist, diese Badestellen werden von den zuständigen Behörden überwacht“, schreibt Sprecherin Sibylle Ehreiser. „Es gibt aber auch Bereiche, welche schon grundsätzlich nicht zum Baden geeignet sind.“ Diese werden nicht beprobt.
Zumindest an den offiziellen Badestellen war die Wasserqualität zum Stand der letzten Messung am 20. Juli noch gut.

„Blaualgen sind an dem grün-braunen, schmierigen Belag an der Wasseroberfläche zu erkennen“, schreibt Ehreiser. „Wenn solche Symptome zu erkennen sind, empfehlen wir, an dieser Stelle nicht baden zu gehen.“
Da sich die Bedingungen schnell verändern können, sollte man auch an den offiziellen Badestellen nicht ins Wasser gehen, wenn sich Anzeichen auf Blaualgen zeigen.



