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Orangetöne statt Grau in Grau: Das Bahnwärterhäuschen am Übergang Lotzbeck hat am Freitag einen neuen Anstrich bekommen.
Das kleine Häuschen im Gleisdreieck heißt ganz offiziell „Schrankenposten 48“ und ist der Arbeitsplatz des Schrankenwärters. Ein Beruf, der übrigens nach und nach ausstirbt. Weil Bahnübergänge entweder automatisch funktionieren oder ersetzt werden – so, wie es auch am Lotzbeckweg geplant ist.
Weil es bis zur Fertigstellung der Unterführung aber noch „einige Zeit“ dauere, wie eine Bahnsprecherin schreibt, werde das Gebäude weiterhin instandgehalten – „auch im Interesse und Wohle der Mitarbeitenden“.
Denn ein paar Jahre betätigt der Schrankenwärter die Schranken dort noch von Hand. Die Freigabe dafür erhält er seit der Digitalisierung aus Immenstadt im Allgäu.
Wenn die Unterführung fertig ist, wird kein Schrankenwärter mehr benötigt, so die Bahnsprecherin. „Zur Zukunft des Bahnwärterhäuschens können wir aktuell noch keine Aussage treffen.“
Der Bau der Unterführung soll – Stand jetzt – Ende der 2020er-Jahre beginnen.




3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Es freut mich, dass die Schrankwärter_innen einen netteren Arbeitsplatz haben, wirklich, aber es ist so unfassbar frustrierend, dass die Schranke noch immer so ist – und die Deutsche Bahn sind nichtmal zu einer groben Timeline bekennen will.
Ich habe Ihnen noch einen Text mit dem (zumindest groben) Zeitplan verlinkt. Aber ja, das klingt alles nicht besonders konkret.
Naja, die weiterhin sehr vage Timeline „Baubeginn Ende 2020er“ macht ja eher nur noch lächerlicher, wenn es schon 2026 ist, und das ganze eigentlich mal 2023 fertig sein sollte.